cambio CarSharing jetzt in Ganderkesee und Wildeshausen: Drei neue Stationen im Landkreis Oldenburg

Der stationsbasierte CarSharing-Anbieter cambio expandiert weiter in den Nordwesten: Seit dem 2. Juli 2026 gibt es CarSharing auch in Ganderkesee und Wildeshausen. An drei Stationen stehen insgesamt sechs Fahrzeuge bereit – darunter auch Elektroautos. Wer sich bis Ende 2026 anmeldet, spart die Anmeldegebühr von 30 Euro.
Nachhaltige Mobilität kommt im Landkreis Oldenburg an: cambio, mit rund 162.000 Kundinnen und Kunden einer der größten stationsbasierten CarSharing-Anbieter Deutschlands, hat neue Standorte in der Gemeinde Ganderkesee und der Stadt Wildeshausen eröffnet. Das Besondere: Gleich drei kommunale Partner – die beiden Verwaltungen und der Landkreis – sind als Ankernutzer mit an Bord.
Die neuen CarSharing-Stationen im Überblick
Ganderkesee:
- Station „Ring“ vor der St.-Cyprian-und-Cornelius-Kirche (nahe Rathaus) – 2 Fahrzeuge, seit 2. Juli 2026 in Betrieb
Wildeshausen:
- Ladestraße am Bahnhof – Eröffnung folgt in wenigen Wochen (Ladeinfrastruktur wird noch errichtet)
- Parkplatz Kreishaus, Delmenhorster Straße – seit 2. Juli 2026 in Betrieb
Insgesamt stehen in Wildeshausen vier und in Ganderkesee zwei CarSharing-Autos zur Verfügung. Der Fuhrpark mischt Elektroautos mit konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Gebucht wird rund um die Uhr über die cambio-App – wahlweise für eine Stunde oder mehrere Wochen.
Kommunen als Ankernutzer: Verwaltungen ersetzen eigene Dienstwagen
Ein interessantes Modell für CarSharing im ländlichen Raum: Die Verwaltungen von Ganderkesee, Wildeshausen und dem Landkreis Oldenburg sind bereits registriert und wollen Dienstfahrten künftig verstärkt mit cambio-Fahrzeugen abwickeln. Ziel ist es, den eigenen Fuhrpark zu verkleinern, Kosten zu senken und nachhaltige Mobilität zu fördern.
Ganderkesees Bürgermeister Ralf Wessel sieht darin einen doppelten Vorteil: CarSharing stärke die Mobilität in der Gemeinde – für Menschen ohne eigenes Auto ebenso wie als Zweitwagen-Alternative oder Bürgerauto. Durch die Nähe zum Rathaus könne die Verwaltung zudem eigene Bedarfsspitzen abdecken: „Wir sind daher Ankernutzer und werden so noch flexibler.“
Auch Wildeshausens stellvertretende Bürgermeisterin Majken Hjortskov lobt das Angebot. Die Bahnhofsstation sei durch die Anbindung an Bus und Bahn ideal für Alltagsfahrten, die Autos am Kreishaus ergänzten das Angebot. CarSharing mache „vielleicht das ein oder andere Zweitauto entbehrlich“.
Landrat Christian Pundt hebt neben dem praktischen Nutzen für die Kreisverwaltung vor allem den Umweltaspekt hervor: CarSharing – speziell mit Elektroautos – sei ein wichtiger Schritt hin zu einer umweltfreundlicheren Mobilität im Landkreis Oldenburg.
Meilenstein für cambio: Drei Partner, ein Start
Für cambio selbst ist der Doppelstart ein Novum. Standortmanager Fleming Erdwiens betont, dass die zeitgleiche Eröffnung mit drei Partnern in einer Gemeinde und einer Stadt einen besonderen Meilenstein darstelle – und den wachsenden Bedarf an alternativen Mobilitätslösungen auch im ländlich geprägten Raum unterstreiche.
Tatsächlich galt CarSharing lange als reines Großstadtphänomen. Modelle mit kommunalen Ankernutzern wie in Ganderkesee und Wildeshausen zeigen jedoch, wie sich das Konzept auch in kleineren Kommunen wirtschaftlich tragfähig etablieren lässt: Die Verwaltung sichert eine Grundauslastung, Bürgerinnen und Bürger profitieren vom Angebot.
Einstiegsangebot: Anmeldegebühr entfällt bis Ende 2026
Zum Start gibt es ein attraktives Einstiegsangebot: Alle Bürgerinnen und Bürger in Ganderkesee und Wildeshausen sparen bei einer Anmeldung bis Ende 2026 die reguläre Anmeldegebühr von 30 Euro.
Wer einmal bei cambio registriert ist, kann nicht nur die lokalen Stationen nutzen, sondern deutschlandweit auf mehr als 14.000 CarSharing-Autos zugreifen – darunter zahlreiche Standorte im Nordwesten wie Bremen, Oldenburg, Delmenhorst, Bremerhaven, Leer, Emden und Wilhelmshaven.
Lohnt sich CarSharing statt eigenem Auto?
Abgerechnet wird bei cambio nach gebuchter Zeit und gefahrenen Kilometern – Kraftstoff bzw. Strom und Versicherung sind im Preis enthalten. Nach Angaben des Anbieters fahren alle, die weniger als 12.500 Kilometer im Jahr zurücklegen, mit CarSharing günstiger als mit einem eigenen Pkw. In Bremen ersetzt ein cambio-Auto nachweislich 19 private Fahrzeuge und entlastet damit spürbar den Parkraum.
FAQ: CarSharing in Ganderkesee und Wildeshausen
Wo stehen die cambio-Autos in Ganderkesee? An der Straße Ring vor der St.-Cyprian-und-Cornelius-Kirche, in unmittelbarer Nähe zum Rathaus. Dort stehen zwei Fahrzeuge bereit.
Wo stehen die cambio-Autos in Wildeshausen? An zwei Stationen: an der Ladestraße am Bahnhof (Eröffnung folgt in Kürze) und auf dem Parkplatz des Kreishauses an der Delmenhorster Straße. Insgesamt vier Fahrzeuge.
Was kostet die Anmeldung bei cambio? Regulär 30 Euro. Für Neukundinnen und Neukunden in Ganderkesee und Wildeshausen entfällt die Anmeldegebühr bis Ende 2026.
Gibt es Elektroautos? Ja, an den neuen Stationen steht eine Mischung aus Elektroautos und Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb zur Verfügung.
Wie buche ich ein cambio-Auto? Rund um die Uhr über die cambio-App – von einer Stunde bis zu mehreren Wochen.
